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At the Edge of Time

At the Edge of Time

Quelle: Amazon

EAN: 0727361228729
Herausgeber: Nuclear Blast (Warner)

11,98 EUR
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At the Edge of Time
 

Kunden Meinungen

Die richtige Balance zwischen Alt und Neu

Datum:02.08.2010 - Rating: 5/5

Nach 4 Jahren ist nun endlich das neue Blind Guardian-Werk "At The Edge Of Time" erschienen.
Ob sich die Wartezeit gelohnt hat? Auf jeden Fall, dass schon einmal vorab.

Latent moderne Elemente, wie sie noch auf dem Vorgänger "A Twist In Thy Myth" zu hören waren ("Fly") gibt es auf dem neuen Album nicht, stattdessen bekommt man eine ausgewogene Mischung aus Alt und Neu, aus Bombast und Speed.
Weniger verkopft als "A Night At The Opera", aber wesentlich komplexer als "Imaginations From The Other Side" kommen die neuen Songs daher.

Bombast spielt auch dieses Mal wieder eine wichtige Rolle, nur dass man heuer mit einem richtigen Orchester zusammengearbeitet hat, was sich natürlich soundtechnisch bemerkbar macht.

Alleine der Opener "Sacred Worlds" rechtfertigt schon 5 Sterne. Ohne jetzt in Superlative ausschweifen zu wollen muss ich aber festhalten, dass dieses knapp 10-minütige Meisterwerk ohne Probleme zu den stärksten Songs der Band gezählt werden kann.
Mit "Wheel Of Time" gibt es zum Abschluss dann noch einmal Bombastoverkill vom Feinsten.

Im Verlauf des Albums wird immer wieder mal die Speedkeule ausgepackt ("Tanelorn", "Ride Into Obsession", "A Voice In The Dark") und auch die softe Seite der Band wird mit "Curse My Name" und "War Of The Thrones" genügend gewürdigt, wobei beide Songs nicht ganz an die Referenzballaden "Bard's Song" & "A Past And Future Secret" anschließen können.

Die restlichen Songs sind mid-tempolastig, bombastisch, chorlastig und brauchen mehrere Durchläufe, bis sie wirklich zünden. Insgesamt ist das Ohrwurmpotential aber gefühlt deutlich höher als bei den beiden Vorgängeralben.

Cover: Sehr schönes Artwork, ein handgezeichnetes Motiv wäre mir aber lieber gewesen. Dennoch keine Augenkrebsgefahr.

Produktion: Hier wurde mal wieder das Maximum des möglichen geleistet. Trotz unzähliger Spuren sind die Instrumente und Gesang stets klar zu hören und der Sound ist angenehm druckvoll.

Fazit: "At The Edge Of Time" zählt für mich schon nach kurzer Zeit zu den Highlights des traditionellen Metals 2010. Umso gespannter bin ich jetzt auf die neuen Werke von Maiden und Accept, da die Messlatte sehr hoch liegt.

P.S.: Vor dem Schreiben dieser Zeilen habe ich mal wieder "Battalions Of Fear" angehört. Schon erstaunlich, welche Quantensprünge die Musik von BG hingelegt hat. Im Vergleich zum aktuellen Album hat das Debut keine Chancen...

Quo vadis Blind Guardian?

Datum:01.08.2010 - Rating: 3/5

Eines vorweg: Das ist ein solides Metalalbum geworden. Aber eben auch nicht mehr. Die Linie der letzten beiden Alben wird recht konsequent weitergefahren. Das heißt, hier hat man es mal wieder nicht mit Ohrwurm- und Mitsingrefrains und geballter Power wie zu 'Somewhere', 'Tales' oder auch noch 'Imaginations' Zeiten zu tun. Man bekommt hier vielmehr verspielten und mir zu komplex arrangierten Symphonic Power Metal mit viel Bombast, bei den orchestralen Nummern ähnlich Rhapsody, geboten. Immerhin aber ohne Kitsch. Meiner einer fragt sich bei so manch einem Song, wo die Reise eigentlich hingehen soll. Da gehen die unterschiedlichsten Parts ineinander über. Der einzelne Song als solcher ist manchmal nicht mehr ganz nachvollziehbar. Das drückt mitunter etwas auf die Stimmung. Besonders Live werden über die Hälfte der Songs wohl nicht gut funktionieren oder gar zu Stimmungskillern. Es gibt insgesamt nur zwei Songs, die wirklich Back To The Roots gehen: Tanelorn und A Voice In The Dark. Beide sind allerdings eher durchschnittliche Nummern, denen die gewisse Ohrwurmqualität, die frühere Guardian Scheiben besonders gemacht hat, abgeht. Ersterer kommt dann auch fast wie ein lustlos gemachter Remake von 'The Quest For Tanelorn' (von der Somewhere) rüber. Freunde des 'Past And Future Secret'-Experimentes der Imaginations können sich dann aber doch noch über eine ähnlich genial arrangierte Mittelalterballade freuen: Curse My Name. Mit Abstand der Beste Song dieses Longplayers. Wird sicher auch Live eine super Nummer. Einen zweiten Bard's Song, wie teilweise in der Presse behauptet, habe ich hingegen auf dem Album nicht gefunden. In diesem Sinne: 3 Sterne für ein solides, aber am Maßstab des Back To The Roots gehen wollens gemessen doch eher etwas enttäuschendes und insgesamt relativ langsames, meist im ruhigem Mittempobereich angesiedeltes Album, dass sich etwas zu oft in komplexen Arrangements verliert.

Absolute Enttäuschung

Datum:31.07.2010 - Rating: 1/5

Back to the roots? Nicht annährend. Blind Guardian schafft es weder stimmlich wieder in einem Bereich zu agieren den Herr Kürsch auch live wirklich singen kann noch schaffen sie es im Bereich komplexer Songstrukturen Bereiche zu erreichen die Mekong Delta schon vor 20 Jahren erreicht hat. Solch einen Wirbel, den man vorher um dieses Album gemacht hat, deuten für mich ein wenig auf die klassische Betriebsblindheit vieler Printmedien hin die sich nicht mehr trauen das anzusprechen was sich dem geneigten Fan förmlich aufdrängt und zwar daß sich einige Größen der Metalszene seit Jahren nicht mehr weiterentwickeln und wirklich innovatives sich eher bei Bands auftut die nie diese Beachtung erreicht haben. Gute Idee ist es zwar sich mit einem namenhaften Orchester zu arrangieren, damit fuhren ja schon Größen wie Metallica und Rage gut in der Vergangenheit, oder Serj Tankian in der Neuzeit, aber man muss dabei aufpassen, daß man sich keine Fehltritte leistet wie Helloween vor Jahren oder wie Blind Guardian bei diesem Album. Der Opener enttäuschte mich schon nach ein paar Sekunden. Dieser war in der älteren Version zum Spiel einfach nur gigantisch. Einziges Highlight auf der CD sind die Songs Tanelorn, Ride Into Obsession, Curse My Name.Sonst fehlt es dem Album wesentlich an Power. An frühere Werke aus den 80ern und 90ern reicht dieses Album definitiv nicht ran.

heldenhaft!

Datum:31.07.2010 - Rating: 5/5

Blind Guardian sind zurück und haben ein album dabei, dass neben Somewhere far beyond und Nightfall zu meiner Top-3 der Band zählt

Stil: Auch stilistisch sind die zwei genannten Alben auf der neuen Scheibe programm: ohne langweilig zu wirken, werden die orchestral-düstere Atmosphäre von Nightfall und die sägenden Gitaarren und einfachen Hooks von somewhrere... eingefangen und zu einem neune Mix verschmolzen. Die klassischen high-Fantasy-Themen gepaart mit nordischer Mythologie, da Punkten Guardian textlich und stimmungsmäßig, und genau die Kost gibts wieder, fernab moderner Experimente.

Opener und Rausschmeißer der Platte bieten ein opulentes und zum ersten mal echtes Orchester, dass hervorragend arangiert wirkt. Zwischen diesen jeweils zehn Minuten-Hämmern an Anfang und ende der Platte (and then there was silence lässt grüßen) knallts ordentlich rein und wirkt übersichtlicher und strukturierter. Keine zwanzig Gesangslinien übereinander, die man versucht zu enträtzeln sondern minimalistischer, dafür mit mehr Feuer als auf denletzten beiden Scheiben.

Thematisch: wie bereits angedeutet: nordische Mythologie, das Rad der Zeit von Robert Jordan, George R. R. Martins Song of Ice and Fire und der Titelsong des Sacred2 Games mit opulentem Orchester. Das richtige um sich in eine andere Welt entführen zu lassen.

Sound: die beste Produktion, die Guardian bisher am Start hatten: sägende Gitarren ohne Übersteuern, trotz der Härte ein Orchester, das nicht auf die billigen Plätze gepackt wird, und bei dem man jedes akustische Detail klar hört. Nicht zu leise nicht zu laut: klasse!

Und Daumen hoch: auch der Amazon-Download klingt fantastisch und bietet in der Spezialedition noch ein digitales Boklet und 6 Bonussongs für nur wenig zusätzliches Geld!

Die letzten beiden Alben hatten ihren Reiz. Moderner. progressiver und auf jeden Fall auch ständig auf meiner Playlist. Aber dieses Album knüpft da an, wo Nightfall aufgehört hat und verzichtet zum ersten mal auf grosse Neuerungen, vom Orchester und der besseren Produktion mal ganz abgesehen. Die beste Veröffentlichung, die Guardian jetzt machen konnten und eine hammermäßige Vorfreude auf die Tour macht sich breit!

Für jeden was dabei

Datum:31.07.2010 - Rating: 5/5

Das warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nach diversen Vorschauen bei youtube habe ich der Veröffentlichung des Albums entgegengefiebert. Seit gestern läuft sie in meinem CD-Player heiß. Je öfter ich sie anhöre desto besser gefällt sie mir.
Allein schon Sacred Worlds ist genial. Find ich auch super als erstes Lied zum Einstieg war eine tolle Idee. Es hat so ein bisschen einen Soundtrackcharakter. Ich kann mich einfach nicht satt hören. Die CD ist sehr abwechslungsreich, es gibt harte Riffs, eine tolle Ballade, ein bisschen Mittelalterfeeling und hin und wieder einen spritzer Bombast. Die Arrangements sind klasse. Die Orchesterelement und der Chor mit Hansi (der mal wieder wirklich überragend ist) geben dem ganzen noch den letzten schliff. Ich würd sie jedem empfehlen, ich denke selbst Leute die BG nicht kennen (solls geben ;-)) werden begeistert sein.

 

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